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Kopfschmerz und Migräne – Mehr als Schmerz: Verstehen, vorbeugen und Einfluss nehmen
27.02.2027, 09:00 - 16:00
Zusammenfassung
Inhalt
Kopfschmerz und Migräne beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich. Der Workshop vermittelt dazu aktuelles Wissen und ordnet die Erkrankung in ein biopsychosoziales Verständnis ein. Neben medikamentösen Maßnahmen zur Akutbehandlung und Vorbeugung stehen psychologische Einflussfaktoren, psychotherapeutische Schmerzbewältigung, nichtmedikamentöse Verfahren und wissenschaftliche Leitlinien im Mittelpunkt. Der Zusammenhang von Stress, Verhaltensmustern und Schmerzerleben wird anhand praktischer Beispiele erläutert. Vorgestellt werden zudem Möglichkeiten, die Anfallshäufigkeit durch vorbeugende Maßnahmen zu beeinflussen und die Zeit zwischen den Attacken therapeutisch zu nutzen.
Methoden
Fachliche Impulse, anschauliche Fallbeispiele, Demonstrationen, Biofeedback und praktische Übungen.
Ziel/Nutzen
Im Mittelpunkt des Praxistransfers stehen das Erkennen psychologischer Einflussfaktoren bei Migräne und die Auswahl passender nichtmedikamentöser Ansätze. Aus Fallbeispielen und Übungen ergeben sich konkrete Strategien zur Schmerzbewältigung und Psychoedukation. Diese können in die therapeutische Begleitung von Patienten mit Kopfschmerzen und Migräne übernommen werden.
Zielgruppe
Psychologische Psychotherapeut:innen
Ärztliche Psychotherapeut:innen
Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapie
Fachärzt:innen für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Psychotherapeut:innen in Weiterbildung
Über die Referent:innen
Prof. Dr. Peter Kropp
Peter Kropp ist Diplom-Psychologe und Professor für Medizinische Psychologie an der Universitätsmedizin Rostock. Er leitet das Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie und ist an der psychologischen Leitung des Kopfschmerzzentrums Nord-Ost beteiligt. Seine Forschung verbindet Neuropsychologie und Verhaltensmedizin, insbesondere bei Migräne und anderen Kopfschmerzerkrankungen. Er untersucht neurophysiologische Vorgänge bei Migräne sowie die Wirksamkeit nichtmedikamentöser Behandlungsansätze, darunter die Progressive Muskelrelaxation. Kropp ist an der Erarbeitung wissenschaftlicher Leitlinien zur Migränebehandlung beteiligt. Weitere Forschungsinteressen gelten der psychischen Gesundheit im Alter und der Bedeutung sozialer Beziehungen.
Dr. Uwe Niederberger
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