Weiterbildung Suizidalität und selbstverletzendes Verhalten
Unsere Weiterbildungen in Suizidalität und selbstverletzendes Verhalten bieten praxisnahe Fälle und fördern sowohl theoretisches Wissen als auch praxisorientierte Fertigkeiten. Die Online-Kurse richten sich an praktizierende und angehende Therapeut:innen sowie Berufseinsteiger:Innen, die aktuelle Inhalte flexibel in der Praxis nutzen möchten.
Weiterbildung Suizidalität und selbstverletzendes Verhalten
Unsere Weiterbildungen in Suizidalität und selbstverletzendes Verhalten bieten praxisnahe Fälle und fördern sowohl theoretisches Wissen als auch praxisorientierte Fertigkeiten. Die Online-Kurse richten sich an praktizierende und angehende Therapeut:innen sowie Berufseinsteiger:Innen, die aktuelle Inhalte flexibel in der Praxis nutzen möchten.
Unsere Veranstaltungen des Fachbereichs Suizidalität und selbstverletzendes Verhalten
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08.10.2027, 13:00 PD Dr. Rita Bauer
Erweitern Sie Ihr Fachwissen im Bereich der Psychotherapie mit Udana
Erweitern Sie Ihr Fachwissen im Bereich der Psychotherapie mit Udana. Unsere Online-Kurse und Video-on-Demand-Formate bieten Ihnen nicht nur die Möglichkeit, sich gezielt in verschiedenen therapeutischen Methoden weiterzubilden, sondern auch praxisnahe Einblicke, Training und Tools für Ihre tägliche Arbeit als Psychotherapeut zu gewinnen.
Udana legt großen Wert auf Qualität und Relevanz in der Vermittlung von Wissen, um sicherzustellen, dass Sie die bestmögliche Ausbildung erhalten. Nutzen Sie diese Gelegenheit, Ihr therapeutisches Repertoire zu erweitern, aktuelle Entwicklungen in der Psychotherapie zu verfolgen und sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln. Wir freuen uns darauf, Sie auf Ihrem Weg zu begleiten.
Weiterbildung Suizidalität und selbstverletzendes Verhalten: Inhalte, Methoden und spannende Praxisbeispiele bei Udana
Was bedeuten Suizidalität und selbstverletzendes Verhalten?
Suizidalität umfasst Gedanken, Pläne und Versuche, sich das Leben zu nehmen. Sie ist oft mit intensiven emotionalen Belastungen verbunden, wie zum Beispiel Depressionen, Angststörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen oder anderen psychischen Erkrankungen. Suizidgedanken können in verschiedenen Schweregraden auftreten, von vagen Gedanken über Suizid bis hin zu konkreten Handlungsabsichten und -plänen.
Selbstverletzendes Verhalten (SVV) bezieht sich auf absichtliche, selbst zugefügte körperliche Verletzungen, die nicht mit dem Ziel eines Suizids, sondern mit der Bewältigung von innerem emotionalem Stress oder der Regulierung von intensiven Gefühlen verbunden sind.
Beide Verhaltensweisen sind Ausdruck tiefer emotionaler Not und bedürfen einer sorgfältigen psychotherapeutischen und gegebenenfalls medizinischen Behandlung. Sie stellen häufig ein Risiko für die betroffenen Personen dar und erfordern schnelles, angemessenes Handeln, um die Sicherheit zu gewährleisten und langfristig Unterstützung zu bieten.
Wie werden Suizidalität und selbstverletzendes Verhalten in der Psychotherapie behandelt?
Die Behandlung von Suizidalität und selbstverletzendem Verhalten erfordert ein besonders sensibles und strukturiertes Vorgehen, das sowohl die psychischen als auch die physischen Aspekte der Betroffenen berücksichtigt. In der Psychotherapie stehen verschiedene Behandlungsansätze zur Verfügung, die sowohl für akute als auch für langwierige Fälle angewendet werden können:
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT): In der kognitiven Verhaltenstherapie geht es darum, dysfunktionale Denkmuster zu erkennen und zu verändern, die zu suizidalen Gedanken oder selbstverletzendem Verhalten führen können. Durch die Arbeit an diesen Gedanken lernen Klient:innen, alternative, gesündere Bewältigungsstrategien zu entwickeln.
Dialektisch-behaviorale Therapie (DBT): Diese Therapieform ist besonders effektiv für Personen, die selbstverletzendes Verhalten zeigen, insbesondere bei Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung. Sie kombiniert Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie mit Achtsamkeit und Akzeptanztechniken, um emotionales Distress zu regulieren und die Fähigkeiten zur Bewältigung von Krisen zu stärken.
Schematherapie: In der Schematherapie werden tiefsitzende, maladaptive Denkmuster (sogenannte „Schemata“) behandelt, die zu extremem Stress, der zu selbstverletzendem Verhalten oder suizidalen Gedanken führen können. Ziel ist es, diese Schemata zu identifizieren und durch gesunde Denk- und Verhaltensweisen zu ersetzen.
Systemische Therapie: Besonders bei selbstverletzendem Verhalten im Kontext von familiären oder sozialen Problemen wird oft die systemische Therapie eingesetzt. Sie berücksichtigt das Umfeld des Klienten und unterstützt dabei, dysfunktionale Interaktionen zu verändern und gesunde, unterstützende Strukturen zu schaffen.
Motivierende Gesprächsführung (MI): Diese Methode wird oft verwendet, um Klient:innen zu ermutigen, ihre ambivalenten Gefühle gegenüber einer Veränderung zu erkunden. Sie hilft dabei, die Motivation zu steigern, die psychische Gesundheit zu verbessern und gewohnheitsmäßiges, destruktives Verhalten zu hinterfragen.
Akute Krisenintervention: Bei akuten suizidalen Krisen ist eine sofortige Krisenintervention notwendig. Dies umfasst das Schaffen eines sicheren Rahmens für die betroffene Person, ggf. eine stationäre Aufnahme oder die Einbeziehung von Kriseninterventionsdiensten, um die akute Gefahr zu minimieren und mit der langfristigen Therapie fortzufahren.
Die Behandlung erfordert immer eine ganzheitliche Betrachtung der betroffenen Person, wobei ein multiprofessionelles Team (Psychotherapeut:innen, Ärzt:innen, Sozialarbeiter:innen) in vielen Fällen erforderlich sein kann.
Psychotherapie-Weiterbildungsinhalte im Bereich Suizidalität und selbstverletzendem Verhalten
Fortbildungen im Bereich Suizidalität und selbstverletzendem Verhalten vermitteln Psychotherapeut:innen fundierte Kenntnisse und praktische Methoden, um mit diesen herausfordernden Themen in der Therapie professionell umzugehen. Zu den typischen Weiterbildungsinhalten gehören:
Erkennung von Suizidalität und selbstverletzendem Verhalten: Verständnis der Warnsignale und Risikofaktoren für Suizidalität und selbstverletzendes Verhalten.
Notfallinterventionen bei Suizidalität: Techniken für die Soforthilfe und Krisenintervention bei suizidalen Klient:innen.
Therapeutische Ansätze: Anwendung von evidenzbasierten Therapien wie kognitive Verhaltenstherapie (CBT), Dialektisch-behaviorale Therapie (DBT) und anderen spezialisierten Behandlungsmethoden.
Psychodynamische Perspektiven: Einblick in tiefere psychodynamische Prozesse, die zu selbstverletzendem Verhalten und Suizidalität führen können.
Rückfallprävention und langfristige Unterstützung: Strategien zur Verhinderung von Rückfällen und zur Förderung langfristiger psychischer Stabilität.
Umgang mit Krisensituationen: Ressourcen und Strategien für den Umgang mit akuten Krisensituationen, sowohl in der Klinik als auch in der ambulanten Praxis.
Selbstfürsorge für Therapeut:innen: Achtsamkeit und Selbstreflexion zur Vermeidung von Belastungen und Burnout bei der Arbeit mit suizidalen oder selbstverletzenden Klient:innen.
Fortbildungspunkte sammeln mit unseren Fortbildungen für Psychotherapeut:innen
Unsere zertifizierten Fortbildungen im Bereich Suizidalität und selbstverletzendes Verhalten sind von den zuständigen Kammern anerkannt und ermöglichen es Psychotherapeut:innen, wertvolle Fortbildungspunkte zu sammeln. Die Kurse können flexibel online bei einer Live-Veranstaltung oder als Video-on-Demand-Veranstaltung absolviert werden und kombinieren wissenschaftlich fundierte Inhalte mit praktischen Übungen. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihr Wissen zu erweitern, neue therapeutische Ansätze kennenzulernen und gleichzeitig die gesetzlichen Fortbildungspflichten zu erfüllen.
Nutzen für die Teilnehmer:innen an einer Weiterbildung
Erweiterte Fachkompetenz: Sie erweitern Ihre Kenntnisse über Suizidalität und selbstverletzendes Verhalten und lernen, wie Sie Klient:innen professionell begleiten können.
Verstärkte therapeutische Fähigkeiten: Sie entwickeln spezifische Interventionen und lernen, akute Krisensituationen sicher zu handhaben.
Verbesserte Klientenbetreuung: Sie sind besser in der Lage, Klient:innen mit suizidalen Tendenzen oder selbstverletzendem Verhalten langfristig zu unterstützen.
Erfüllung der Fortbildungspflichten: Mit jeder Weiterbildung sammeln Sie wertvolle Fortbildungspunkte und erfüllen Ihre beruflichen Anforderungen.
Flexibilität und Komfort: Die Fortbildung kann online absolviert werden, sodass Sie lernen können, wann es Ihnen am besten passt.