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Gewinnerstrategien I
Zusammenfassung
Inhalt
Wie lassen sich festgefahrene Gespräche mit Humor, Provokation und paradoxen Interventionen verändern? Der Workshop stellt Strategien wie das Aussprechen von Tabus, das Ausagieren des Gesprochenen, bewusste Übertreibungen, bildhafte Zuspitzungen und den Einsatz von Stereotypen vor. Dabei geht es auch um Voraussetzungen und Grenzen solcher ungewöhnlichen Kommunikationsformen. Diese Vorgehensweisen setzen ein gutes Verständnis der Beziehungssituation und ein hohes Maß an Sensibilität voraus. Im Workshop werden die Wirkungen verschiedener Formulierungen und Darstellungsweisen unmittelbar erfahrbar gemacht.
Methoden
Kurze fachliche Impulse, anschauliche Beispiele, Rollenspiele, interaktive und praktische Übungen.
Ziel/Nutzen
Überraschende kommunikative Interventionen werden nicht nur vorgestellt, sondern in Rollenspielen erprobt. Daraus entsteht ein Repertoire an Formulierungen und Vorgehensweisen für festgefahrene Gespräche. Demonstrationen und praktische Übungen machen ungewöhnliche Gesprächsstrategien unmittelbar erlebbar. Damit können Konflikte als spielerische Herausforderung umgedeutet werden, statt als furchtbare Belastung im Magen liegen zu bleiben. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage, wann Humor, Übertreibung oder Provokation therapeutisch hilfreich sind und wie die Beziehung zum Gegenüber dabei geschützt bleibt oder sich sogar deutlich entspannt und verbessert.
Zielgruppe
Psychologische Psychotherapeut:innen
Ärztliche Psychotherapeut:innen
Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapie
Fachärzt:innen für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Psychotherapeut:innen in Weiterbildung
Über den/die Referent:in
PD Dr. Dr. Andreas Schulze
Andreas Schulze studierte Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach klinischen Tätigkeiten an der Poliklinik Süd der Universitätsklinik Leipzig mit Konsiliardiensten für suizidale Patient:innen sowie als Sportpsychologe der BSG Chemie Leipzig wechselte er in die Suchtberatung nach Wolfsburg, wo er zudem die psychoonkologische Betreuung aufbaute. Er promovierte in Braunschweig (Dr. rer. nat.) und Dresden (Dr. rer. med.) und ist Mitbegründer der Mitteldeutschen Akademie für Psychotherapie (mdap). Er arbeitet als Psychologischer Psychotherapeut und Supervisor in eigener Praxis und widmet sich in Forschung und Lehre Themen wie Suizidprävention, Trauerbegleitung und psychischer Gesundheit in Krisensituationen.
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