Kategorien:
Authentizität
Zusammenfassung
Inhalt
Wie authentisch können wir sein, wenn berufliche Rollen und soziale Erwartungen unser Verhalten prägen? Der Workshop beleuchtet das psychologische Verständnis von Authentizität und das Kongruenzkonzept nach Carl Rogers. Im Mittelpunkt stehen persönliche Werte, Bedürfnisse und die unterschiedlichen Rollen, die Menschen im Alltag übernehmen. Dabei wird untersucht, wann Anpassung hilfreich ist und wann sie im Widerspruch zum eigenen Erleben steht. Auch die Bedeutung von Authentizität für therapeutische Beziehungen wird betrachtet.
Methoden
Fachlicher Impulsvortrag, interaktive Rollenreflexion, praktische Übungen zur Werteklärung, Entwicklung eines persönlichen Wertekompasses und kollegialer Austausch.
Ziel/Nutzen
Der Workshop fördert ein differenziertes Verständnis von Authentizität und sozialer Anpassung. Die Reflexion eigener Rollen und Werte hilft, innere Widersprüche zu erkennen und bewusster zu handeln. Konkrete Anregungen unterstützen eine kongruente Kommunikation im beruflichen und privaten Alltag sowie eine authentische therapeutische Beziehungsgestaltung.
Zielgruppe
Psychologische Psychotherapeut:innen
Ärztliche Psychotherapeut:innen
Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapie
Fachärzt:innen für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Psychotherapeut:innen in Weiterbildung
Über den/die Referent:in
Helena Pagels, M.Sc.
Helena Pagels ist Psychologin und Psychotherapeutin in fortgeschrittener Ausbildung (Verhaltenstherapie) am Institut für Verhaltenstherapie (IVT) Dresden und arbeitet ambulant psychotherapeutisch. Nach ihrem Psychologiestudium an der Universität Breslau war sie in der stationären Suchttherapie tätig und sammelte umfangreiche Erfahrungen in der ressourcenorientierten Behandlung von Menschen mit komplexen komorbiden Störungsbildern. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in der Behandlung von Suchterkrankungen und Persönlichkeitsstörungen sowie in modernen Ansätzen der Dritten Welle der Verhaltenstherapie, insbesondere der Schematherapie.