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Komplexe Traumafolgestörungen II – Therapieansätze bei Selbstablehnung und komorbider dissoziativer Störung (entsprechend Modul 7.2 der DeGPT)
30.04.2027, 09:00 - 16:00 Prof. Dr. Ulrich Sachsse
Inhalt
Brainspotting ist ein aus dem EMDR-Umfeld entwickelter therapeutischer Ansatz, der Blickrichtung, Körperwahrnehmung und emotionales Erleben miteinander verknüpft. Der Workshop führt in Entstehung, theoretisches Modell und therapeutische Grundhaltung ein. Vorgestellt werden Inside-Window-, Outside-Window- und Ressourcen-Brainspotting einschließlich der Arbeit mit Körperressourcen. Die Suche nach relevanten Blickpositionen wird mit körperlichen Empfindungen und emotionalen Erinnerungen in Verbindung gebracht. Neben belastenden Themen werden positive Ressourcen berücksichtigt. Die Grundvarianten werden demonstriert und gemeinsam eingeübt.
Methoden
Fachliche Einführung, Demonstrationen, supervidierte praktische Übungen in Kleingruppen und Reflexion.
Ziel/Nutzen
Die grundlegenden Brainspotting-Varianten werden demonstriert und unter Supervision selbst erprobt und eingeübt. Daraus entsteht ein erster praktischer Zugang zur Arbeit mit Blickfokus, Körperwahrnehmung und Ressourcen. Die Erfahrungen helfen, einzelne Schritte und die therapeutische Grundhaltung zu unterscheiden und mögliche Einsatzfelder reflektiert einzuschätzen.
Psychologische Psychotherapeut:innen
Ärztliche Psychotherapeut:innen
Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapie
Fachärzt:innen für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Psychotherapeut:innen in Weiterbildung
Alexander Reich ist Diplom-Psychologe, Gestalttherapeut und Fachsupervisor für Traumatherapie (GPTG). Er leitet die Akademie für Integrative Traumatherapie in Berlin und ist als EMDR-Therapeut sowie Brainspotting-Therapeut und -Supervisor qualifiziert. Nach seiner Brainspotting-Ausbildung bei David Grand 2011 assistierte er bei weiteren Seminaren und wurde 2013 als Brainspotting-Trainer zugelassen. Bis Ende 2015 leitete er das Brainspotting Institut Berlin unter Grands Lizenz; anschließend führte er Fortbildungen in mehreren europäischen Ländern durch. Seit 2014 engagiert er sich im Ausbildungsausschuss der GPTG für Qualitätsstandards traumatherapeutischer Ausbildungen. Von 2016 bis 2025 gehörte er dem Vorstand der Fachgesellschaft an.