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Imaginationsverfahren in der kognitiven VT
Zusammenfassung
Inhalt
Belastende innere Bilder können Angst, Hilflosigkeit und Vermeidung verstärken. Imaginationsverfahren setzen an diesen Vorstellungen an, um Kontroll- und Bewältigungserfahrungen zu ermöglichen. Der Workshop vermittelt Grundlagen, Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen unterschiedlicher Imaginationsübungen. Neben Ressourcenaktivierung und Selbstmitgefühl wird die imaginative Überschreibung belastender Beziehungserfahrungen, etwa im Emotional Rescripting, vorgestellt. Die Verfahren können sowohl bei belastenden Erinnerungsbildern als auch beim Aufbau positiver Vorstellungen hilfreich sein. Behandelt werden Bezüge zur Schematherapie und zum Imagery Rescripting sowie die Bedeutung eines sicheren therapeutischen Rahmens.
Methoden
Theoretische Impulse, Demonstrationen, Einzel- und Kleingruppenübungen sowie gemeinsame Reflexion.
Ziel/Nutzen
An ausgewählten Übungen wird trainiert, belastende innere Bilder therapeutisch aufzugreifen und ressourcenstärkende Vorstellungen anzuleiten. Der praktische Nutzen liegt in einer differenzierteren Auswahl von Imaginationsverfahren unter Beachtung ihrer Grenzen. Demonstrationen und eigene Übungserfahrungen erleichtern die Übertragung in konkrete Behandlungssituationen.
Zielgruppe
Psychologische Psychotherapeut:innen
Ärztliche Psychotherapeut:innen
Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapie
Fachärzt:innen für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Psychotherapeut:innen in Weiterbildung
Über den/die Referent:in
Lic. Phil. Sebastian Domann
Sebastian Domann ist Psychologischer Psychotherapeut (Verhaltenstherapie) und zertifizierter Schematherapeut (ISST). Seit 2017 ist er in eigener vertragspsychotherapeutischer Praxis tätig, die zugleich Kooperationspraxis der Universität Kassel ist. Darüber hinaus arbeitet er als Supervisor und Dozent an verschiedenen Aus- und Weiterbildungsinstituten. Sein therapeutischer Ansatz verbindet die kognitive Verhaltenstherapie mit modernen integrativen Verfahren, insbesondere Schematherapie, Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) sowie emotions- und bedürfnisfokussierten Methoden. Einen besonderen Stellenwert nimmt für ihn die therapeutische Beziehung ein, die er als Grundlage wirksamer psychotherapeutischer Veränderungsprozesse versteht.
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