Inhalt
Selbstablehnung und dissoziative Symptome sind häufige Begleitphänomene komplexer Traumatisierung. Der Kurs vertieft das Verständnis der Täter-Introjekt-Thematik, der inneren Spaltung und der Arbeit mit dissoziativen Anteilen. Vorgestellt werden imaginative und ego-state-orientierte Interventionen, sokratische Techniken und Ansätze systemischer Kapitulation. Demonstrationen zeigen den therapeutischen Umgang mit Selbsthass und Dissoziation. Ziel ist, die innere Kohärenz der Patientinnen und Patienten zu fördern und destruktive Anteile in ein integratives Selbstkonzept einzubetten.
Methoden
Vortrag, Demonstrationen, Kleingruppenarbeit, Expositionsübungen.
Ziele
• Selbstablehnung und Täterintrojekte verstehen
• Dissoziative Prozesse stabilisierend bearbeiten
• Therapeutische Integration und Selbstakzeptanz fördern