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Verbitterung – Wenn Kränkungen nachwirken und sich dennoch Perspektiven öffnen

12.02.2027, 13:00 - 20:00
13.02.2027, 09:00 - 16:00

Zusammenfassung

Inhalt

Verbitterung kann nach erlebter Ungerechtigkeit, Kränkung oder Vertrauensbruch entstehen und bei hoher Ausprägung erhebliches psychisches Leiden verursachen. Der Workshop stellt Verbitterungsreaktionen und die Posttraumatische Verbitterungsstörung vor, erläutert typische Symptome, verletzte Grundannahmen und die Abgrenzung etwa zu Depression, Angststörung oder PTBS. Thematisiert werden auch therapeutische Herausforderungen durch Rückzug, Aggression und Fatalismus. Im Mittelpunkt stehen die anhaltende Beschäftigung mit erlittenem Unrecht, intrusive Erinnerungen und der Verlust von Handlungszuversicht. Gerade die Vielfalt möglicher Beschwerden erschwert die Diagnose und verlangt eine differenzierte Betrachtung der Entstehungsbedingungen.

Methoden

Fachvortrag, klinische Beispiele, Fallreflexion, Diskussion und praktische Übungen.

Ziel/Nutzen

Ein geschärfter Blick für Verbitterungsreaktionen erleichtert die Abgrenzung von anderen Störungsbildern und die Erarbeitung individueller Fallkonzeptionen. An klinischen Beispielen werden verletzte Grundannahmen und aufrechterhaltende Faktoren analysiert. Daraus lassen sich konkrete Ansatzpunkte für die Gesprächsführung und ein angemessenes therapeutisches Vorgehen ableiten.

Literatur

1. Linden M. Verbitterung und Posttraumatische Verbitterungsstörung. 2. Aufl. Göttingen: Hogrefe; 2023.

420,00 €

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