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Tiefenpsychologisch fundierte Verhaltenstherapie
04.12.2027, 09:00 - 16:00 Alexander Reichardt lic. phil.
Inhalt
Zufall oder bedeutungsvolle Verbindung? C. G. Jungs Konzept der Synchronizität beschäftigt sich mit Ereignissen, die ohne erkennbaren kausalen Zusammenhang auftreten und dennoch als subjektiv bedeutsam erlebt werden. Die Therion-Lounge führt in die theoretischen Grundlagen des Synchronizitätskonzepts ein und beleuchtet das Verhältnis von Kausalität, Sinn und symbolischem Erleben. Anhand ausgewählter Beispiele werden die Entstehung des Konzepts, seine psychologische Bedeutung und kritische Perspektiven betrachtet.
Methoden
Fachlicher Impulsvortrag, anschauliche Fallbeispiele, angeleitete Reflexionen, kurze praktische Übungen und offene kollegiale Diskussion.
Ziel/Nutzen
Die Auseinandersetzung mit Jungs Synchronizitätskonzept erweitert das Verständnis subjektiv bedeutsamer Erfahrungen und symbolischer Zusammenhänge. Der Workshop vermittelt Anregungen, solche Erlebnisse in der psychotherapeutischen Praxis differenziert einzuordnen, ihre mögliche Bedeutung für psychische Entwicklungsprozesse zu erkennen und sie ohne vorschnelle Deutungen in therapeutische Gespräche einzubeziehen.
Psychologische Psychotherapeut:innen
Ärztliche Psychotherapeut:innen
Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapie
Fachärzt:innen für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Psychotherapeut:innen in Weiterbildung
Alexander Reichardt ist Verhaltenstherapeut und Psychoanalytiker mit eigener Praxis in Berlin. Er verfügt über mehrjährige berufliche Erfahrung in psychosomatischen und psychiatrischen Einrichtungen. Darüber hinaus ist er als Dozent in postgradualen Fortbildungsangeboten tätig. Inhaltliche Schwerpunkte seiner Lehre sind das Training emotionaler Kompetenzen, Psychoanalyse und Verhaltenstherapie sowie kreatives Schreiben. Seine Angebote richten sich an Fachkräfte, die psychotherapeutische Kompetenzen vertiefen und unterschiedliche methodische Perspektiven kennenlernen möchten.