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Psychische Störungen nach ICD-11 – Was sich ändert und was für die Praxis zählt
24.04.2027, 09:00 - 16:00
Zusammenfassung
Inhalt
Die ICD-11 bringt eine überarbeitete Systematik psychischer Störungen und spiegelt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sowie klinisch-pragmatische Überlegungen wider. Der Workshop stellt die wichtigsten Krankheitsgruppen vor, erläutert relevante Unterschiede zur ICD-10 und beschreibt Hintergründe der Neuklassifikation. An Beispielen wird die neue Kodierung nachvollziehbar gemacht. Der Blick richtet sich nicht nur auf neue Bezeichnungen, sondern auf die dahinterliegenden diagnostischen Konzepte und wissenschaftlichen Entwicklungen. Die veränderte Systematik wichtiger Störungsgruppen wird anhand klinischer Beispiele nachvollziehbar gemacht.
Methoden
Strukturierte Vorträge, diagnostische Fallbeispiele, gemeinsame Diskussion und praktische Kodierungsübungen.
Ziel/Nutzen
Die wichtigsten Veränderungen der ICD-11 werden anhand klinischer Beispiele praktisch nachvollziehbar. Kodierungsübungen fördern die Sicherheit im Umgang mit der neuen Systematik und bei der Abgrenzung diagnostischer Konzepte. Der erworbene Überblick hilft, neue Fachliteratur einzuordnen und diagnostische Entscheidungen im Berufsalltag besser vorzubereiten.
Literatur
1. Walter H. Psychische Störungen in der ICD-11: Ein Gesamtüberblick über die wichtigsten Änderungen. Nervenheilkunde. 2024;43(4):167-178.
Zielgruppe
Psychologische Psychotherapeut:innen
Ärztliche Psychotherapeut:innen
Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapie
Fachärzt:innen für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Psychotherapeut:innen in Weiterbildung
Über den/die Referent:in
Prof. Dr. Henrik Walter
Henrik Walter ist Facharzt für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie und zertifizierter Supervisor der DGPPN. Er promovierte in Medizin und Philosophie und ist seit 2010 Professor für Psychiatrie mit Schwerpunkt psychiatrische Neurowissenschaft und Neurophilosophie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Dort ist er stellvertretender Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und leitet den Forschungsbereich Mind and Brain. Seine Forschung widmet sich affektiven Störungen, Schizophrenie, Sucht, Stress, Resilienz und positiver Psychiatrie. Dabei setzt er Methoden der kognitiven und systemischen Neurowissenschaft ein.
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