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Praxis-Workshop Traumatherapie – Von Überwältigung zu Stabilität und neuer Sicherheit
Zusammenfassung
Inhalt
Der Workshop vermittelt einen praxisnahen Überblick über traumasensibles Arbeiten mit schwer traumatisierten Patienten. Vorgestellt werden bewährte therapeutische Methoden, ein phasenorientiertes Vorgehen und die gemeinsame Planung der Behandlung. Im Mittelpunkt stehen Beziehungsgestaltung, Stabilisierung, Regulations- und Ressourcentechniken sowie typische Hürden traumatherapeutischer Prozesse. Ein phasenorientierter Blick hilft dabei, Belastungen, Ressourcen und den jeweiligen Bedarf an Stabilisierung zu unterscheiden. Die gemeinsame Verständigung über Therapieziele soll Orientierung schaffen, ohne komplexe Traumafolgen auf ein starres Schema zu reduzieren.
Methoden
Kurze Theorieimpulse, Fallreflexion, offene Diskussion, Selbsterfahrung und praktische Übungen in Kleingruppen.
Ziel/Nutzen
Ein phasenorientierter Blick auf Traumafolgen erleichtert die Planung sicherer therapeutischer Schritte. In praktischen Übungen werden Regulations- und Ressourcentechniken erprobt, die unmittelbar in die traumasensible Arbeit einfließen können. Der Workshop bietet außerdem Anregungen zur Beziehungsgestaltung, Stabilisierung und gemeinsamen Abstimmung realistischer Behandlungsziele.
Zielgruppe
Psychologische Psychotherapeut:innen
Ärztliche Psychotherapeut:innen
Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapie
Fachärzt:innen für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Psychotherapeut:innen in Weiterbildung
Über den/die Referent:in
Dr. Christoph Jans
Christoph Jans ist Psychiater sowie systemischer und emotionsfokussierter Psychotherapeut. Seit 2021 leitet er eine auf Traumafolgestörungen spezialisierte Tagesklinik in der Schweiz, die er gemeinsam mit seinem Team aufgebaut hat. Zu seinen therapeutischen Schwerpunkten gehören die Narrative Expositionstherapie (NET), EMDR und die emotionsfokussierte Traumatherapie. Darüber hinaus arbeitet er mit emotionsfokussierter Paar- und Gruppentherapie und entwickelt gruppentherapeutische Behandlungskonzepte weiter. Besonders interessiert ihn die Verbindung einzel-, paar- und gruppentherapeutischer Ansätze, um den vielfältigen Folgen traumatischer Erfahrungen in der Behandlung gerecht zu werden.
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