Neurostimulation in der Psychiatrie 2027 – was ist wirklich State of the Art?
Zusammenfassung
Von rTMS und EKT bis VNS, tDCS und neuen Stimulationsverfahren
Neurostimulationsverfahren gewinnen insbesondere bei schwer und therapieresistent verlaufenden psychischen Erkrankungen zunehmend an Bedeutung. Der Vortrag ordnet die aktuelle Evidenz zu EKT und rTMS ein und beleuchtet zugleich den Stellenwert von VNS, tDCS sowie neueren Stimulationsverfahren. Im Fokus stehen konkrete klinische Fragen: Für welche Patient:innen eignet sich welches Verfahren, wann sollte es im Behandlungsverlauf eingesetzt werden und wie lassen sich Nutzen, Risiken und praktische Umsetzbarkeit gegeneinander abwägen?
Über den/die Referent:in
Prof. Dr. Stephan Köhler, MBA
Prof. Dr. Köhler ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Ärztlicher Direktor des Zentrums für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee. Zudem ist er Professor an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Seine klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der Behandlung affektiver Erkrankungen, insbesondere der therapieresistenten Depression, in der Psychotherapie sowie in innovativen Behandlungsverfahren wie Ketamin/Esketamin und Neurostimulationsverfahren. Weitere Schwerpunkte sind moderne Versorgungsangebote psychiatrischer Erkrankungen und deren Weiterentwicklung.
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