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Morita-Therapie – Annehmen, was ist, tun, was möglich ist
22.05.2027, 09:00 - 16:00
Zusammenfassung
Inhalt
Die von Shoma Morita entwickelte Therapie richtet den Blick weniger auf die Kontrolle belastender Gefühle als auf eine veränderte Haltung zum inneren Erleben und auf zielgerichtetes Handeln. Der Workshop erläutert historische Wurzeln, Menschenbild und zentrale Prinzipien der Morita-Therapie. Thematisiert werden Angst, Selbstbeobachtung, Symptomkontrolle und die Übertragung auf moderne ambulante Behandlungen. Moritas Ansatz betont, dass belastende Gefühle nicht erst verschwinden müssen, bevor zielgerichtetes Handeln möglich wird. Besprochen werden Selbstbeobachtung, Symptomkontrolle und die Hinwendung zu persönlich bedeutsamen Aufgaben.
Methoden
Kurzvorträge, Fallbeispiele, praktische Übungen, angeleitete Reflexion und Transferarbeit.
Ziel/Nutzen
Die Grundhaltung der Morita-Therapie wird auf konkrete Behandlungssituationen übertragen: Belastende Gefühle müssen nicht verschwinden, bevor hilfreiches Handeln möglich wird. Fallarbeit und Reflexionsübungen liefern sprachliche und therapeutische Anregungen, um Patienten bei der Akzeptanz inneren Erlebens und der Hinwendung zu bedeutsamen Aufgaben zu unterstützen.
Zielgruppe
Psychologische Psychotherapeut:innen
Ärztliche Psychotherapeut:innen
Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapie
Fachärzt:innen für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Psychotherapeut:innen in Weiterbildung
Über den/die Referent:in
Stefan Kloppenburg M.Sc. Psych, B.A. Jour
Stefan Kloppenburg ist Psychologischer Psychotherapeut mit Fachkunde in Verhaltenstherapie und arbeitet in eigener Praxis. Zuvor sammelte er berufliche Erfahrungen in psychiatrischen Einrichtungen und der ambulanten Rehabilitation. Sein therapeutischer Schwerpunkt liegt auf Angst- und Zwangsstörungen. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich zudem mit japanischen psychotherapeutischen Ansätzen, insbesondere der Morita-Therapie. In seiner Arbeit verbindet er wissenschaftliche Erkenntnisse mit individuellen, alltagsnahen Handlungsschritten. Dabei unterstützt er Patienten, eigene Ressourcen zu nutzen und auch angesichts von Angst und Unsicherheit persönliche Handlungsspielräume zu erweitern.