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Angelika Doerne
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Toxische Scham und Schuld in der Psychotherapie – eine herausfordernde und unterschätze Emotion Einführung in die Prinzipien des NARM™-Ansatzes

07.11.2026, 10:00 - 17:00

Zusammenfassung

Schuld und insbesondere Scham ist in der Psychotherapie für TherapeutInnen, wie für PatientInnen gleichermaßen herausfordernd. Kommen PatientInnen in Kontakt mit Scham verstummen sie oft und möchten sich, gefühlt, am liebsten unsichtbar machen. Das wiederum bringt TherapeutInnen oftmals in das Dilemma, entweder die Scham anzusprechen mit der Gefahr, die Scham bei der/ dem PatientIn noch zu verstärken oder die Scham geflissentlich zu ignorieren. Ein dritter Weg, nämlich "die Flucht nach vorne" zu beschreiten und die PatientIn mit Argumenten zu überzeugen, dass es mittlerweile doch gar keinen Grund mehr gäbe, sich zu schämen führt oft dazu, den PatientIn mit Willenskraft irgendwo hinzubringen, wo er oder sie letztlich nicht ist. Ist die PatientIn "brav", so spielt sie das Spiel mit und ist dabei im Endeffekt ihrer kindlichen Überlebensstrategie gefolgt, sich an Autoritätspersonen anzupassen. Hilfreich ist offensichtlich auch das nicht.

Toxische Scham zu adressieren ist nicht nur eine Herausforderung, sondern wird in ihrer Bedeutung darüber hinaus oft unterschätzt: Sie bildet nämlich den Kern von jeder negativen, inneren Überzeugung und lautet zum Beispiel, «ich bin nicht gut genug», «ich bin nicht liebenswert», «ich bin zuviel» oder «ich bin irgendwie komisch».
Das heißt, wenn wir als PsychotherapeutInnen unsere PatientInnen darin unterstützen möchten, ihre negativen inneren Überzeugungen zu lösen, so kommen wir nicht drum herum, die toxische Scham aktiv anzusprechen und mit ihr zu arbeiten.

Der NARM-Ansatz, gegründet von Laurence Heller ist ein humanistisch-psychodynamisches und zugleich affekt- und köperorientiertes, sowie das Nervensystem einschließendes Modell für das Arbeiten mit tiefsitzenden Überlebensstrategien, sowie Bindungs- und Entwicklungstrauma, in dem das Arbeiten im Hier und Jetzt im Zentrum steht.
In diesem einführenden Tagesseminar wird auf dem Hintergrund des NARM-Ansatzes ein vertieftes Verständnis zur Entstehung von toxischer Scham vermittelt, Perspektiven hinsichtlich des Lösens von Scham und Schuld aufgezeigt, sowie mögliche Fallstricke im Arbeiten mit toxischer Scham thematisiert.

Inhalte des Seminars:
• Die Entstehung von toxischer Scham und Schuld
• Ihre Bedeutung hinsichtlich des Arbeitens an negativen, inneren Überzeugungen
• Zentrale Prinzipien des NARM-Ansatzes für die Arbeit mit toxischer Scham und Schuld
• Fallstricke in der Arbeit mit tiefsitzender Scham, wie z. B. "Die Amygdala lässt sich nicht mit Worten überzeugen".

189,00 €

Toxische Scham und Schuld in der Psychotherapie – eine herausfordernde und unterschätze Emotion Einführung in die Prinzipien des NARM™-Ansatzes

Wichtige Informationen zur Veranstaltung


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+49 (0)7631 - 93 869 0 (Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag:  9 – 12 Uhr)

Herzliche Grüße
Ihr Udana-Team

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