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Prof. Dr. med. Florian Daniel Zepf
Webinar 4 Punkte

Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter: Konstruktvalidität, Evidenzlage medizinischer Interventionen und ethische Einordnung

22.09.2026, 17:30 - 20:30

Zusammenfassung

Geschlechtsdysphorie (GD) im Kindes- und Jugendalter ist ein klinisch wie wissenschaftlich anspruchsvolles Phänomen, dessen Einordnung mit erheblichen konzeptionellen und praktischen Herausforderungen verbunden ist. Es handelt sich um ein heterogenes klinisches Phänomen, dem unterschiedliche Entwicklungsverläufe und mögliche Ursachen zugrunde liegen können. Entsprechend erfordert die Einordnung eine differenzierte Betrachtung unter Berücksichtigung entwicklungspsychologischer, psychopathologischer und sozialer Faktoren.

Das Webinar zielt darauf ab, das Phänomen der Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendbereich differenziert darzustellen und zentrale Aspekte der wissenschaftlichen Einordnung kritisch zu beleuchten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, inwieweit es sich um ein tragfähiges klinisches Konstrukt handelt und welche Grenzen sich daraus für diagnostische und medizinische Entscheidungen im Entwicklungskontext von Minderjährigen ergeben.

Darüber hinaus wird die aktuelle Evidenzlage zu medizinischen Interventionen im Kindes- und Jugendalter dargestellt. Dies betrifft insbesondere den Einsatz einer Pubertätsblockade sowie der Gabe gegengeschlechtlicher Hormone unter Berücksichtigung von Wirkungen, Risiken und langfristigen Auswirkungen.

Ein weiterer Fokus liegt auf der ethischen Betrachtung: Welche Anforderungen ergeben sich aus dem ärztlichen Handlungsauftrag, insbesondere im Spannungsfeld zwischen Autonomie, Nichtschadensprinzip und Entscheidungsfindung bei Minderjährigen?

120,00 €

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