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Zwangsstörungen behandeln: Ekel und Scham im therapeutischen Prozess
Zusammenfassung
Ekel und Scham spielen bei Zwangsstörungen eine zentrale, oft unterschätzte Rolle – sowohl im Erleben der Betroffenen als auch im therapeutischen Prozess. Diese Emotionen können die Symptomatik verstärken, zur Aufrechterhaltung der Zwänge beitragen und die therapeutische Beziehung erschweren. In diesem Webinar werden die Entstehung und Funktion von Ekel und Scham im Kontext von Zwangsstörungen beleuchtet und deren Einfluss auf den Krankheitsverlauf diskutiert. Zudem werden therapeutische Strategien vorgestellt, die einen konstruktiven Umgang mit diesen Emotionen fördern und zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse beitragen können. Dabei wird auch auf aktuelle Forschungserkenntnisse und praxisnahe Interventionen eingegangen.
Über den/die Referent:in
Prof. Dr. Christian Stierle
Prof. Dr. Christian Stierle ist Psychologischer Psychotherapeut und Supervisor für Verhaltenstherapie. Er absolvierte sein Studium der Psychologie an der Philipps-Universität Marburg und ist heute Professor für Klinische Psychologie. Parallel dazu arbeitet er als Therapeut, Supervisor und Trainer. Sein klinischer und wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Zwangsstörungen sowie Körperdysmorphen Störungen. Er bringt seine Expertise als Gast-Professor an der Stradins University in Riga ein und ist Autor sowie Co-Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen.
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