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Udana GmbH
Webinar 3 Punkte

Traumafolgestörungen: Neue Möglichkeiten der Diagnostik und Therapien

22.04.2026, 17:00 - 19:30

Zusammenfassung

Auch wenn beim ICD-11 die abrechnungstechnische Praxiseinführung noch dauern wird, ist dieses ICD-11 seit 2020 offizieller State of the Art. Es erlaubt im Trauma- und Belastungsstörungsbereich die Nutzung von zwei wesentlich neu formulierten Diagnosen (PTBS und Anpassungsstörung) und zwei ganz neu geschaffenen Diagnosen (Komplexe PTBS und Anhaltende Trauerstörung: ATS). Im ambulanten Bereich sind die PTBS, die Anpassungsstörung und die ATS besonders relevant – und im stationären psychiatrischen-psychosomatischen die komplexe PTBS. Ich werde die Neuheiten dieser Diagnosen und praktikable, kurze Mittel sie zu diagnostizieren vorstellen. Dazu gehören auch die Differenzialdiagnosen. Ein kurzer Blick wird auf Präsentationsformen der vier Störungen im Kulturvergleich fallen.

Für die Therapien werde ich zwischen niederschwelligen (Kurzzeit-)therapien und üblichen Psychotherapien unterscheiden. Dazu werden über verschiedene Therapieschulen hinweg Aussagen gemacht. Die Möglichkeiten, traumafokussierte Techniken in verschiedene Therapiesettings zu integrieren, werden vorgestellt. Moduläre Bestandteile wirksamer Therapieprogramme werden einzeln durchgesprochen. Ein Ausblick wird auf adjuvante und medikamentöse Therapien gegeben.

Literatur: Eberle, D. J., & Maercker, A. (2024). Belastungsbezogene Störungen in der ICD-11. Die Psychotherapie69(3), 179-183.

112,50 €

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