bvvp Thüringen & bvvp Sachsen-Anhalt: „Demokratie(in)stabilität aus psychologischer Sicht“
Zusammenfassung
Demokratien stehen gegenwärtig weltweit unter enormen Druck. Die Vielzahl ungelöster Probleme und wachsende Widersprüche bestärken Extremist*innen. Sie versuchen, außerhalb des demokratischen Diskurses, ihre „Visionen“ von einer Gesellschaft der Zukunft durch Einschüchterung, Bedrohung oder Gewalt durchzusetzen. Dabei sind in den letzten Jahren Extremismusformen entstanden, die kaum greifbar und schwerer kategorisierbar sind. Wohl die meisten von uns sind schon einmal in Gesprächen und Nachrichten mit Phänomenen wie Faktenresistenz, Wissenschaftsfeindlichkeit oder Desinformationsgläubigkeit in Berührung gekommen, die Teil dieser neuen Radikalisierungsformen sind. Aus psychologischer Sicht drängen sich dazu Fragen auf: Welche psychische Logik, welche Mechanismen stehen hinter diesen Phänomenen? Wie funktionieren populistische Strategien? Und bei wem funktionieren sie besonders gut? Welche psychologischen Konzepte können die zunehmende Demokratiedestabilisierung (mit)erklären? Was könnte zu einer Re-Stabilisierung beitragen?
Weitere Informationen
Für diese Veranstaltung wurden Fortbildungspunkte beantragt.
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Über den/die Referent:in
Dipl.-Psych. Dorothee Scholz
Expertin für Resilienzpsychologie & digitale Gewaltprävention